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Kunstvermittlung Kunsthaus Zug


16. Februar bis 24. Mai 2020
(vorerst bis 19. April geschlossen)

Fantastisch Surreal
Die Sammlung

Die fantastische und surrealistische Kunst bildet im Kunsthaus Zug einen besonderen Sammlungsschwerpunkt. Das offene Blickfeld schliesst dabei den Schweizer und den internationalen Surrealismus, die Art Brut wie auch zeitgenössische Tendenzen mit ein. Mit Werken von Paul Klee, Kurt Seligmann, Meret Oppenheim, Adolf Wölfli, Eva Wipf, Jean-Frédéric Schnyder, Miriam Cahn, Martin Disler u.a. 

KUNSTVERMITTLUNGSKURIER NO 1

Liebe Eltern, es ist eine besondere Zeit.

Die Kinder bleiben nun während längerer Zeit zu Hause. Sie sind noch stärker mit Kinderbetreuung und zusätzlich mit dem Fernunterricht beschäftigt. Seit letzter Woche ist auch das Kunsthaus Zug geschlossen. Wir möchten Ihnen aber dennoch die Auseinandersetzung mit Kunst nicht vorenthalten. Daher bieten wir Ihnen an, in der kommenden Zeit durch unseren Kunstvermittlungskurier die Kunst nach Hause zu liefern - mit unserem wöchentlichen Newsletter, für den Sie uns mal Ihre Adresse hinterlassen haben.

Mit einfachen Inputs zu Werken der aktuell (geschlossenen) Ausstellung 'Fantastisch Surreal - Die Sammlung' möchten wir Sie anregen genau hinzuschauen, mit Ihren Kindern über Ihre Wahrnehmung zu reden und gestalterisch tätig zu werden.

Wir hoffen, dass unser Kunstvermittlungskurier-Dienst Ihnen Lust auf Kunst und Musse macht.
Bleiben Sie gesund und 'kreaktiv'!

Herzlich
Friederike Balke und Sandra Winiger

Kunstvermittlung Kunsthaus Zug
Dorftstrasse 27
6301 Zug
www.kunsthauszug.ch

MAX ERNST: FROTTAGEN

Ólafur Elíasson, Analemma, 2009, Kunsthaus Zug
Bild: Max Ernst, 'Les Champs d'honneur les Inondations les plantes sismiques', 1925
Max Ernst (1891-1976) hat sich das Kunstmachen selbst beigebracht! Als junger Mann lernte er viele andere Künstler und Künstlerinnen kennen und gehörte zur Gruppe der 'Surrealisten'. Die Surrealisten wollten Bilder machen, die nicht unsere reale Welt abbilden, sondern Traumhaftes, Absurdes und Unterbewusstes zeigen. Dafür entwickelten sie verschiedene Techniken.
Max Ernst nutzte als erster zum Beispiel die Frottage – das ist eine Abreibetechnik: Man legt beispielsweise Blätter oder Hölzer unter ein Papier und reibt mit einem Graphit oder Bleistift darüber. So übertragen sich die Strukturen der Gegenstände auf das Papier. Welche Materialien hat er wohl bei der Frottage 'Les Champs d‘honneur les inondations les plantes sismiques' (1925) verwendet?

Dieses Original wäre im Moment im Kunsthaus Zug zu sehen. Auch weitere Bilder, die er für eine Mappe realisiert und gedruckt hat. Welche Materialien hat er abgerieben? Was hat er dargestellt? Besprechen Sie dies doch zusammen.

















Bild aus der Mappe 'Histoire naturelle', 1926



















Bild aus der Mappe 'Histoire naturelle', 1926



AUFGABE FÜR EUCH

Gestaltet selber eine Frottage! Sucht Gegenstände mit besonderen Strukturen, legt sie unter ein Papier und reibt mit einem Bleistift oder Graphitstift darüber. Kannst du ein Fantasiewesen daraus gestalten? Fantasiepflanzen? Eine Landschaft? Schickt uns doch ein Foto eurer Arbeit an friederike.balke@kunsthauszug.ch oder sandra.winiger@kunsthauszug.ch.
Wir freuen uns drauf. Nun wünschen wir euch viel Spass mit den Frottagen!


Friederike Balke und Sandra Winiger

FOLGEN SIE UNS   

                                                                                                                                                                                







Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.


Kunsthaus Zug
Dorfstrasse 27
CH-6301 Zug
Schweiz

Phone +41 (041) 725 33 44
info@kunsthauszug.ch
www.kunsthauszug.ch

Geschlossen bis 19. April 2020
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 12 - 8 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 - 17 Uhr
Montag geschlossen